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Mittwoch, 22 April 2015

MI Lounge - Rückblick - Betriebliche Gesundheitsförderung

foto-vortragende-mi-lounge-13 11 14Am 13.11.2014 fand die MI Lounge unter dem Thema "Gesund führen - Betriebliche Gesundheitsförderung als Basis einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung" statt. Die ExpertInnen Frau Mag. Julia Birner-Schuschu MBA, Herr Mag. Bernd Bruckmann MBA und Herr Dr. med. Erwin Walter erzählten über die neuen Umstände für die Wirtschaft, innovative Maßnahmen und die Verantwortung der Unternehmen gegenüber Ihren MitarbeiterInnen.


Die ExpertInnen gewährten den Gästen Einblicke in die Strategien der Constantia Teich Gruppe, zeigten Probleme der Prävention von psychischen wie physischen Erkrankungen bei MitarbeiterInnen auf und gingen der weitverbreiteten Krankheit Burnout auf den Grund. Die anschließende Diskussionsrunde ermöglichte ein tiefes Eintauchen in die Materie der Betrieblichen Gesundheitsförderung, stellte Definitionen richtig und zeigte mit Beispielen Umsetzungen in der Praxis. Spezielles Thema war die Belastung durch psychische Faktoren am Arbeitsplatz, welche die Constantia Teich Gruppe in ihren Betrieben erfolgreich minimiert hat.

Mit den herausragenden Aktionen im HR-Bereich ist die Constantia Teich Gruppe Vorbild in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Frau Mag. Birner-Schuschu baut die bereits vorhanden Maßnahmen durch die seit 2013 vorgeschriebene gesetzliche Evaluierung aus und erzielte hierbei großes Lob.

Wir sind gerade dabei, die Betriebliche Gesundheitsförderung in Richtung Management auszuführen. Wir wollen in dieser Hinsicht Regelmäßigkeit garantieren, damit unsere Mitarbeiter länger gesund bleiben. Für unsere Maßnahmen haben wir hintereinander das BGF Gütesiegel bekommen, welches für 3 Jahre gilt. Wir fördern unsere Mitarbeiter mit Vorträgen, Stress-Seminaren, sportlichen Aktivitäten, Evaluierung und therapeutischer Beratung.“ (Mag. Julia Birner-Schuschu, Head of HR bei Constantia Teich Gruppe)

Speziell um psychische Belastungen der Mitarbeiter früh zu erkennen und dadurch längerfristige Ausfälle und Probleme im Betrieb zu vermeiden, wird den Angestellten anonyme psychische Beratung von einer externen Firma angeboten. Bei dieser kann privaten sowie beruflichen Problemen auf den Grund gegangen werden. Dadurch versucht die Constantia Teich Gruppe Burnout und Depressionen frühzeitig abzufangen.

Burnout ist seit einigen Jahren eine anerkannte psychische Krankheit. Jedoch wurde sie bereits 1975 von Dr. Freudenthaler entdeckt. Eine allumfassende Definition für diese zu finden ist jedoch aktuell immer noch ein schweres Unterfangen, da viele Faktoren mit einfließen.

Man versucht seit Jahrzenten eine Definition für die Krankheit Burnout zu finden. Einher geht auf jeden Fall immer die Begleiterscheinung einer Depression, nachdem der eigene hohe Leistungswille vom Betroffenen nicht mehr erfüllt werden kann. Man hat es aber auch probiert über die Probleme der Anpassung zu definieren. Wenn Menschen sich im Laufe der Zeit nicht mehr gut oder wenig an Veränderungen anpassen können, dann sprechen wir von Anpassungsstörungen. Burnout zeigt sich laut Definition der WHO als stressinduzierte, arbeitsplatzbezogene und in Phasen verlaufende Psychosomatose, welche durch Interventionsprogramme, sowohl auf individueller als auch auf betrieblicher Ebene gut behandelbar ist. Burnout ist als reversibel zu bezeichnen und stellt per se keinen Grund für eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit dar.“ (Dr. med. Erwin Walter, Oberarzt an der Klinik Bad Aussee)

Tritt Burnout als Krankheitsbild auf, ist dieses laut Definition der WHO zwar heilbar, jedoch stellt dies meist einen langwierigen Prozess dar. Deshalb ist die Betriebliche Gesundheitsförderung seit 2013 für jedes Unternehmen ab einem Mitarbeiter Pflicht, um physischen sowie psychischen Krankheiten vorzubeugen. Dies schützt die Arbeitnehmer und verhindert längere Ausfallzeiten und hohe Kosten.

Gezielte und nachhaltige Prävention ist daher die beste Maßnahme um Burnout zu vermeiden. Dafür ist das Wissen um die Auslöser essentiell.

Im Grunde kann man 2 Bereiche als Ursachen für psychische Belastungen am Arbeitsmarkt benennen. Das eine sind alle physischen Belastungen, wie Lärm oder wo Sachen gehoben werden müssen. Diese sind meistens nicht nur physisch belastend sondern auch psychisch auf Dauer. Das andere sind Arbeitsabläufe, aber vor allem auch Unternehmenskultur. Hier sind Führungskräfte in allen Ebenen angesprochen. Wie gehen diese mit Mitarbeitern um? Wie gehen die Kollegen untereinander um? Wie sieht das Feedback aus? Das sind die Kernfaktoren.“ (Mag. Bernd Bruckmann, GF der QiQUADRAT health management GmbH)

Da Unternehmenskultur ein enormer Faktor für die Gesundheit der Belegschaft sowie für den Erfolg des Unternehmens ist, freuen wir uns bereits auf die nächste MI Lounge am 01.06.2015, wo wir das Thema aufgreifen und wieder mit spannenden Vorträgen und einer dynamischen Diskussionsrunde rechnen.

MI Lounge 01.06.2015 »

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